Inanna - lehre uns die Tugenden der Menschlichkeit! |
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Inanna ist die beliebteste Göttin aus der sumerischen Mythologie; noch bekannter ist sie unter ihrem späteren, akkadischen und assyrischen Namen: Ischtar. Ihr Kult wurde mehr als drei Jahrtausende im Nahen Osten kontinuierlich gefeiert. Durch die Ausgrabung zahlreicher antiker Tontafel-Archive und die Übersetzung von Inannas Mythen in viele moderne Sprachen erwachte in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts ein neues, großes Interesse an Inanna, die so viele Aspekten des Weiblichen kraftvoll verkörpert. Inanna ist die Göttin des Morgen- und Abendsterns, daher wurde sie oft mit Venus gleich gesetzt. Sie ist die Mutige, die in der Morgen- und in der Abenddämmerung als Erste der Gottheiten am Himmel erscheint und die Menschen ihr helles Licht sehen lässt. Sie ist die Unerschrockene, die in das Totenreich hinabsteigt, selbst den Tod schutzlos erleidet und vom weisen Enki zu neuer Göttlichkeit errettet wird. Sie ist die leidenschaftliche, auch fordernde Liebende, die sich nicht in der Liebe verliert. Wo sie herrscht, wahrt sie ihre Ansprüche machtvoll und umsichtig, sie steht treu zu denen, die ihr dienen.
Orakel
der Göttin Inanna aus der Liturgie der Fellowship (Urania, Teil
1): |
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